Es ist Mittwoch, der 25. März 2026. Auf der Fahrt ins Geschäft spüre ich deutlich, es ist ein spezieller Tag. Ich fliege fast schon mit meinem Auto über die Autobahn und das im dichtesten Verkehr. Ich bin so in Gedanken versunken, ich merke nicht einmal, dass ich den Schönthaltunnel passiere, wo ich normalerweise meine energetische Übung mache mit den Zwischenebenen vereinen.
Ich denke über den letzten Newsletter von Egon Fischer nach, indem er über ‘die älteste Prophezeiung der Menschheit’ schreibt. Die wesentliche Aussage dieser Prophezeiung ist: Wenn es erscheint, ändert sich alles.
Nach kurzem überlegen stimme ich Egon Fischer zu, dass mit dem «es» das Bewusstsein gemeint sein muss.
Wenn wir Menschen uns bewusst sind, wenn wir verstehen, spüren, fühlen, sehen, wenn alle unsere Sinne aktiviert sind, wenn wir in der Dreieinheit von Körper, Seele, Geist verbunden sind, dann sind wir bewusst. Und dann findet die Veränderung statt, und zwar als allererstes in uns selbst.
Das heisst, bei mir als Mikrokosmos fängt diese Bewusstseinsveränderung an. In meinem Körper und dort in der kleinsten Zelle, ja sogar im kleinsten Elementarteilchen, dem sogenannten Higgs-Boson. Von diesem kleinsten Teilchen verbreitet sich diese Aufwach– und Bewussteinsenergie wie Lichtfunken, Miniblitze in alle weiteren Teilchen. So entsteht eine Kettenreaktion, von innen nach aussen – vom Mikrokosmos zum Makrokosmos.
Das ergibt eine Wechselwirkung, von innen nach aussen und wieder zurück nach innen. Wie ein konstantes Ein- und Ausatmen. Und weil dieses Bewusst werden eine Kettenreaktion auslöst, dass wie eine Welle von uns, von jedem einzelnen nach aussen getragen wird, hat dies automatisch auch eine Wirkung auf alle und alles, was ausserhalb von mir und sogar ausserhalb von unserem Planeten ist. Es ergibt so eine universelle Wirkung. Ein universeller Atem. So stelle ich mir das vor.
Meine Aufmerksamkeit landet nun langsam wieder in dieser Welt. Ich bemerke, dass ich mich mit meinem Auto mittlerweile in Oberwil befinde. Ein Steinkreuz zieht an mir vorbei. Wollte er – Jeshua – wirklich, dass die Menschen ihn anbeten und verherrlichen? Ein heikles Thema.
Und so fahre ich weiter. Ich sehe die Menschen, die an den Bushaltestellen warten, sich über ihre Mobilgeräte beugen und sich all diese Gedanken gar nicht machen. Sie sind so abgelenkt. Sie können und wollen nicht verstehen, weil sie sich nicht befreien und nicht mit ihren Gedanken reisen. Dabei sind das eigentlich die schönsten Reisen.
Irgendwie bemerke ich, dass ich nicht so ganz in diese Realität gehöre. Ich sehe nun das ganze Durcheinander auf unserer Erde wie aus der Vogelperspektive. Ein Teil von mir zoomt immer weiter raus ins Universum. Ich sehe von oben die Erdkugel, die Disharmonien, die Konflikte, die Kriege. An gewissen Stellen auf der Erdkruste schweben dunkle, graue Wolken über ganzen Gebieten – so auch über dem nordamerikanischen Kontinent.
Gleichzeitig glühen die Grenzen bei gewissen Ländern golden. So als wollten sie aufbrechen. Wie bei einem Vulkanausbruch, wenn die Lava langsam den Berg hinabfliesst. Diese aufbrechenden, lichtgolden, strahlenden Grenzen sehe ich um Israel und da speziell im Norden.
Was für ein Schlamassel haben wir Menschen in den letzten Tausenden von Jahren angerichtet. Wie konnte es nur so weit kommen.
Es ist gut, dass nun diese Änderungen kommen und eigentlich sind die Veränderungen bereits am Laufen. Denn alles ist jetzt in der Transformation. In uns und um uns herum. Und nun verstehe ich diese Prophezeiung mit jeder Faser meines Körpers, mit jeder Zelle, mit jedem Teilchen.
Wenn wir Menschen bewusst werden, dann ändert sich die ganze Welt. Denn wenn wir Verbunden sind in der Dreieinheit von Körper, Seele und Geist, dann haben wir Zugang zu allem Wissen und Können. Zu allem, was ist. Dann sind wir getragen und durchflutet von Licht.
Und dann gibt es keine Kriege mehr! Denn kein bewusster Lichtmensch ist zu Krieg fähig – das ist nicht möglich.
Das habe ich heute verstanden.
Danke, danke, danke.
Sibylle Emilie Windisch, März 2026
